EFB-Kolloquium Blechverarbeitung

44. EFB-KOLLOQUIUM BLECHVERARBEITUNG AM 15. UND 16. APRIL 2026 IN WÜRZBURG

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Am 15. und 16. April 2026 wurde das Congress Centrum Würzburg erneut zum zentralen Treffpunkt für Entscheidungsträger, Fachleute und Forschende aus der Blechverarbeitung: Die Europäische Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e. V. (EFB) veranstaltete dort ihr 44. EFB-Kolloquium Blechverarbeitung. Im Fokus standen aktuelle und künftige Entwicklungen der Branche sowie die Frage, wie nachhaltige Produktionsweisen und Künstliche Intelligenz die industrielle Transformation entscheidend vorantreiben können.

Die zweitägige Veranstaltung griff zentrale Herausforderungen entlang der gesamten Prozesskette auf und zeigte zugleich konkrete Lösungsansätze für die industrielle Praxis. Das inhaltliche Spektrum reichte von emissions-armer Stahlherstellung und dem Einsatz nachhaltiger Werkstoffe über KI-gestützte Optimierungen in der Umformtechnik bis hin zu digitalen Zwillingen für Produktion und Logistik. Ergänzt wurde das Programm durch Beiträge zu moderner Fügetechnik, datengetriebener Maschinenintelligenz, Material- und Qualitätsanalysen sowie innovativen Konzepten der Kreislaufwirtschaft, etwa zur Weiterverarbeitung von Produktionsschrotten und recycelten Materialien.

„Das EFB-Kolloquium bringt Menschen aus Forschung, Entwicklung und Anwendung zusammen, die die Zukunft der Blechverarbeitung aktiv gestalten. Nachhaltige Produktion und Künstliche Intelligenz werden unsere Branche in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Die hohe fachliche Qualität der Vortragenden und die Expertise der Mitwirkenden machen die Veranstaltung zu einem wichtigen Impulsgeber. Dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen, entstehen die Impulse, die Innovationen in die Praxis überführen“, sagt Dr.-Ing. Daniel Rosenbusch Geschäftsführer der EFB.

In fünf Sessions präsentierten Expertinnen und Experten insgesamt 19 Fachvorträge. Für das EFB-Kolloquium konnten erneut profilierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Industrie gewonnen werden, die in ihren jeweiligen Disziplinen prägende Impulse setzen. Ihre Beiträge stehen für wissenschaftliche Exzellenz, technologische Relevanz und hohe Praxisnähe. Damit unterstreicht das EFB-Kolloquium seinen Anspruch, aktuelle Entwicklungen nicht nur abzubilden, sondern den fachlichen Diskurs über die Zukunft der Blechverarbeitung aktiv mitzugestalten.

Am Nachmittag des ersten Veranstaltungstages fand zudem die turnusgemäße Mitgliederversammlung der EFB statt. Ein weiterer Höhepunkt des Kolloquiums war die Verleihung der EFB-Exzellenzpreise. Im Rahmen der Abendveranstaltung wurden herausragende Forschungsarbeiten ausgezeichnet. Zugleich bot der Abend Raum für persönlichen Austausch, neue Kontakte und vertiefende Gespräche zwischen Wissenschaft und industrieller Praxis in festlichem Rahmen. Am zweiten Veranstaltungstag stellten die drei Preisträger ihre Projekte in kompakten Vorträgen vor und zeigten anschaulich, wie innovative Ansätze den Weg in die industrielle Anwendung finden.

Abgerundet wurde das Kolloquium durch eine begleitende Fachausstellung, die zusätzliche Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Technologien und Lösungsansätze bietet. Das 44. EFB-Kolloquium Blechverarbeitung setzte damit erneut ein starkes Zeichen für Innovationskraft, fachliche Vernetzung und die Zukunftsfähigkeit der Branche.